Turnierkalender 2017

Turnierreglement

Golf Sport Gahlenz e.V.

Rahmenausschreibung des GOLF SPORT GAHLENZ e.V.

 

Einleitung

Die vorliegende Rahmenausschreibung gilt grundsätzlich für alle im GOLF SPORT GAHLENZ e.V. durchgeführten Wettspiele und ist für alle Spieler und Spielleiter verbindlich. Die Verantwortung für die Durchführung von Turnieren obliegt dem Spielausschuss.


1. Verbindlichkeit der Verbandsordnung

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschl. Amateurstatut) des Deutschen Golfverbandes e.V. Das Wettspiel wird auf Grundlage des
DGV-Vorgabensystems ausgerichtet. Einsichtnahme in diese Verbandsordnungen können im Sekretariat des Golf Sport Gahlenz e.V. erfolgen.


2. Bälle und Driverköpfe

(1) Bälle
Es muss mit einem Ball gespielt werden, der in der vom R&A herausgegebenen gültigen Liste der zugelassenen Bälle („Conforming Ball Search") enthalten ist. Die aktuelle Liste ist im Internet und www.randa.org einzusehen.
Strafe für Verstoß: Disqualifikation

(2) Driverköpfe (Regel 4-1)
Jeglicher Driver, den ein Spieler mit sich führt, muss einen Schlägerkopf haben, der bezüglich Typ und Neigung der Schlagfläche (Loft) in dem vom R&A herausgegebenen Verzeichnis zugelassener Driver-Köpfe aufgeführt ist.
(www.randa.org ).

Ausnahme: Ein Driver, dessen Schlägerkopf vor 1999 hergestellt wurde, ist von dieser Wettspielbedingung befreit.

Strafe für Verstoß:
Strafe für das Mitführen von einem Schläger oder Schlägern unter Verstoß gegen diese Wettspielbedingung ohne damit einen Schlag zu machen

Lochspiel: Nach Beendigung des Lochs, an dem der Regelverstoß festgestellt wurde, ist der Stand des Lochspiels zu
berichtigen; dabei wird für jedes Loch, bei dem ein Verstoß vorkam, ein Loch abgezogen, höchstens jedoch zwei
Löcher pro Runde.

Zählspiel: Zwei Schläge für jedes Loch, bei dem ein Verstoß vorkam, höchstens jedoch vier Schläge pro Runde.

Zählspiel und Lochspiel: Bei einem Verstoß zwischen zwei Löchern wirkt sich die Strafe für das nächste Loch aus.
* Jeder unter Verstoß gegen diese Wettspielbedingung mitgeführte Schläger muss, nachdem festgestellt wurde, dass ein Verstoß vorlag, unverzüglich vom Spieler gegenüber seinem Gegner im Lochspiel oder einem Mitbewerber im
Zählspiel für neutralisiert erklärt werden. Unterlässt der Spieler dies, so ist er disqualifiziert.
Strafe für das Spielen eines Schlags mit einem Schläger unter Verstoß gegen diese Wettspielbedingung: Disqualifikation.


3. Teilnehmer und Stammvorgabe der Teilnehmer

(1) Teilnahmeberechtigt sind Amateure, die Mitglied eines dem DGV angeschlossenem Vereins sind sowie Mitglieder ausländischer Golfclubs, die ihrerseits Mitglied des jeweiligen nationalen Golfverbandes sein müssen.

(2) Von Mitgliedern ausländischer Clubs müssen Vorgaben-Stammblätter vorgelegt werden, da sonst keine Spielerlaubnis erteilt werden kann.

(3) Der Club behält sich vor, für bestimmte Wettspiele die Teilnahme durch eine Höchstvorgabe zu beschränken.

(4) Wird die Stammvorgabe eines rechtzeitig gemeldeten Teilnehmers zwischen Meldeschluss und Spieltermin über die zulässige Höchstvorgabe hinaus heraufgesetzt, so muss sich der Teilnehmer mit der zulässigen Höchstvorgabe
begnügen.


4. Verbindlicher Meldeschluss, Art und Ort der Meldung
(1) Termin und Uhrzeit für den Meldeschluss ist in der jeweiligen Wettspielausschreibung ersichtlich.
Nachträgliche Meldungen-nach Meldeschluss-können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

(2) Meldungen können erfolgen durch:
• Eintrag in die im Clubhaus ausgelegte Meldeliste,
• durch Meldeformular – bei entsprechenden Wettspielen
• durch E-Mail, Telefax oder Telefon – eingehend im Clubsekretariat
• durch Internet – Homepage oder Intranet des DGV

(3) Bei Wettspielen mit begrenzter Teilnehmerzahl wird der Meldeeingang berücksichtigt. Gehen mehr Meldungen als die in der Ausschreibung festgelegte Höchstzahl an Teilnehmern ein, wird eine Warteliste geführt.


5. Vorgabenwirksamkeit

Alle in Einzelwettspielen erzielten Ergebnisse sind vorgabenwirksam, sofern die Bestimmungen des DGV-Vorgabensystems erfüllt sind. Dies gilt auch für Einzelwettspiele im Rahmen von Mannschaftswett-
bewerben.


6. Nenngeld

Die Höhe des Nenngeldes ist in der jeweiligen Wettspielausschreibung ersichtlich. Grundsätzlich muss das Nenngeld vor dem Start entrichtet werden.
Gemeldete Teilnehmer, die ihre Teilnahme nach dem Meldeschluss annullieren, sind von der Zahlung des Nenngeldes nicht befreit.
Spieler, die aus früheren Wettspielen noch mit der Begleichung im Rückstand sind, dürfen nur nach Begleichung dieses Rückstandes an weiteren Turnieren teilnehmen.


7. Startliste


Die Startliste wird von der jeweiligen Spielleitung festgelegt. Die entsprechende Startliste wird am Vortag des Wettspiels ab ca. 14.00 Uhr im Clubhaus per Aushang bekannt gegeben uns online unter www.mygolf.de abrufbar.


8. Spielleitung

Die Spielleitung des Wettspiels ist gemäß Regel 34-3 der Golfregeln für Regelentscheidungen zuständig.
Ihre Entscheidung ist endgültig.


9. Preise, Wertung

(1) Die Einteilung der Preisklassen erfolgt durch die Spielleitung, sofern dies nicht gesondert durch die Wettspielausschreibung des jeweiligen Turniers festgelegt wird.

(2) Die Einteilung der Preisklassen für die Nettopreise erfolgt entsprechend der prozentualen Handicap Verteilung bzw. nach Beteiligung in möglichst gleich große Klassen.

(3) Jeder Bewerber kann ggf. mehrere Preise gewinnen.

(4) Für Sonderwertungen gelten folgende Regelungen:

Nearest to the Pin:
Es zählt der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss auf dem Grün desjenigen Lochs liegen, auf dem das Event ausgeschrieben ist.

Longest Drive:
Es zählt der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss auf dem Fairway (nicht im Semirough) desjenigen Lochs liegen, auf dem das Event ausgeschrieben ist.

Nearest-to-the-line:
Es zählt der erste Schlag des Spielers auf diesem Loch. Der Ball muss so nah wie möglich auf der gezogenen Markierungslinie (oder auf ihr) liegen.


10. Entscheidung bei gleichen Ergebnissen / Stechen

Falls in der Wettspielausschreibung für das jeweilige Turnier nicht anders festgelegt, wird bei Gleichstand eine Wertung von Teilergebnissen wie folgt vorgenommen:

(1) Zählspiel:
Bei Wettspielen über 18 Löcher werden die letzten neun Löcher (netto mit ½ Vorgabe) des Platzes herangezogen, bei weiterer Gleichheit die letzen sechs (1/3 Vorgabe), dann die letzten drei (1/6 Vorgabe) und schließlich das letzte Loch (1/18 Vorgabe) gemäß Stechprotokoll.
Bei Wettspielen von unterschiedlichen Abschlägen entscheidet (Netto unter Anrechnung der anteiligen Vorgabe) eine Auswahl von Löchern nach dem Schwierigkeitsgrad. Zuerst werden die neun Löcher mit den Vorgabenverteilungs-
schlüsseln 1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9 ausgewählt. Sind die Ergebnisse dann noch gleich, entscheiden die Löcher
mit den Vorgabenverteilungsschlüsseln 1, 18, 3, 16, 5, 14, dann drei Löcher mit den Vorgabenverteilungssschlüsseln
1, 18, 3 und bei erneuter Gleichheit am Ende das Loch mit der Vorgabenverteilung 1.

(2) Lochspiel:
Bei Gleichstand des Lochspiels nach 18 Löchern erfolgt eine Fortsetzung des Spiels bis einer der beiden Spieler ein Loch gewonnen hat. Das Stechen beginnt auf dem Loch 1. Es werden die Vorgabenschläge  wie auf den ersten
18 Löchern vergeben.


11. Fristen bei Lochwettspielen

Die von der Spielleitung gesetzten Fristen für den Abschluss einer Runde sind einzuhalten.
Innerhalb einer Rundenfrist ist es den Spielern gestattet, den Termin ihres Lochspiels frei zu vereinbaren. Beide Spieler einer Lochspielpaarung sind in gleichem Maße für eine Terminverschiebung verantwortlich. Wird sich auf
keinen fristgerechten Termin geeinigt, so gilt als letzter Starttermin für die Duchführung des Lochwettspieles
14:00 Uhr am Tag der Frist.


12. Beendigung des Wettspiels, Siegerehrung, Aushang der Ergebnisliste

Ein Wettspiel gilt nach Abschluss der Siegerehrung oder mit Aushang der Ergebnisliste als beendet. Das Ergebnis ist endgültig.
Ausnahmen: Strafen der Disqualifikation sowie Irrtümer der Spielleitung (Tippfehler bei Ergebniseingabe, Rechenfehler die Ermittlung der Platzierungen)


13. Änderungsvorbehalte

Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start der jeweiligen Runde das Recht,
• die jeweiligen Platzregeln zu ändern,
• die festgelegten Startzeiten zu ändern,
• die Ausschreibung zu ändern (Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit, für diese ist der Vorgabenausschuss zuständig).
Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände zulässig.


14. Datenschutz

Der Teilnehmer erklärt sich mit seiner Anmeldung zum Wettspiel mit einer Verwendung seiner personenbezogenen Daten (u.a. Name, Vorgabe,Name des Heimatclubs) zur Erstellung und Veröffentlichung von Melde-, Start- und
Ergebnislisten wie in Ziffern 7.3.1.5 bis 7.3.1.7 der Aufnahme- und Mitgliedschaftsrichtlinien des Deutschen Golf-
verbandes e.V. (AMR) beschrieben, einverstanden.
Die AMR in ihrer jeweils gültigen Fassung können im Clubsekretariat oder im Internet unter

www.golf.de/dgv/verbandsordnung.cfm eingesehen werden.


15. Golfcarts

Bei körperlicher Behinderung, die das Absolvieren der Wettspielrunde ohne Cart nicht erlaubt, ist die Benutzung gestattet. Es besteht Attestpflicht.

16. Abschläge

Damen: Vordere Standardabschläge (rot)
Herren: Hintere Standardabschläge (gelb)


17. Spielgeschwindigkeit

(1) Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrere Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als
die Richtzeit benötigt, so wird die Spielgruppe ermahnt.


(2) Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe
ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 50 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 40 Sekunden
 für die Ausführung eines Schlages, so wird dies als Verstoß gegen Regel 6-7 angesehen.

Strafe für Verstoß im Lochspiel: 1. Verstoß – Lochverlust
                                            2. Verstoß – Disqualifikation
Strafe für Verstoß im Zählspiel: 1. Verstoß – 1 Schlag
                                            2. Verstoß – 2 Schläge
                                            3. Verstoß – Disqualifikation

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird. Wird das Spiel zwischen dem Spielen zweier Löcher verzögert, so wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus.

(3) Die Scorekarte ist spätestens 15 Minuten nach Beendigung der Spielrunde abzugeben.


18. Spielunterbrechung und Abbruch

(1) Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sich in einem Lochspiel oder einer Spielergruppe zwischen dem Spielen von zwei Löchern befinden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die
Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat.
Befinden sie sich beim Spielen eines Loches, so müssen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen und dürfen es nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahmen angeordnet hat.

(2) Versäumt ein Spieler das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, so ist er disqualifiziert, sofern nicht Umstände die Aufhebung der Strafe nach Regel 3-7 rechtfertigen.

(3) Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, sind im Interesse der Sicherheit der Spieler alle Übungsflächen gesperrt, bis sie von der Spielleitung wieder zum Üben freigegeben sind. Spieler, die gegen diese
Regelung verstoßen, können vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen werden.

Signale für Spielunterbrechung:
- Sofortige Spielunterbrechung wegen Gefahr: Ein langer Signalton
- Witterungsbedingte Spielunterbrechung: Drei kurze Signaltöne
- Wiederaufnahme des Spiels: Zwei kurze Signaltöne, wiederholt
(4) Unabhängig davon hat jeder Spieler das Recht, bei Gewittergefahr das Spiel selbständig zu unterbrechen.


19. Elektronische Kommunikationsmittel

Das Mitführen von sende- und/oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung auf dem Platz wirkt störend und rücksichtslos. Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs
durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese
Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.

20. Unsportliches Verhalten/Verstoß gegen die Etikette

(1) Verhält sich ein Spieler oder eine Mannschaft unsportlich oder grob unsportlich, so kann der Spielausschuss gegen den Spieler oder die Mannschaft folgende Sanktionen verhängen:
a) Verwarnung
b) Auflagen
c) Befristete oder dauernde Wettspielsperre für Wettspiele des „ Golf Sport Gahlenz e.V."

Die Spielleitung entscheidet endgültig.

(2) Grob unsportliches Verhalten liegt vor, wenn gegen traditionell herausgebildete und allgemein anerkannte Verhaltensregeln beim Golfsport nachhaltig verstoßen wird (z. B. vorsätzliche Regelverstöße, unentschuldigtes
Nichtantreten bei einem Wettspiel, vorsätzlicher Verstoß gegen die Etikette sowie Manipulation eines
Wettspielergebnisses) oder wenn der Sportbetrieb bzw. andere Clubs, Mannschaften oder Spieler nicht hinnehmbare
Nachteile oder Beeinträchtigungen erleiden.

(3) Im Falle eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Etikette kann die Spielleitung den Spieler ungeachtet der vorgenannten Regelung nach Regel 33-7 disqualifizieren. Gemäß DGV liegt schwerwiegender Etiketteverstoß dann
vor, wenn andere Spieler wissentlich durch einen Schlag gefährdet werden, trotz Aufforderung zur Unterlassung
fortgesetzt Etiketteverstöße begangen werden oder wenn Spieler sich in einer Art und Weise verhalten, für die der
Hausrechtsinhaber ggf. auch ein Platzverbot aussprechen würde.


Jana Löser
Spielführer
GOLFSPORT GAHLENZ e.V.
April 2013

 

Zusätzliche Wettspielbestimmungen für EDS-Runden

1. Es gelten die allgemeinen Spielbedingungen und die Bestimmungen der Rahmenausschreibung für Wettspiele des „Golf Sport Gahlenz e.V." soweit zutreffend.
Ferner gelten die nachstehend zusätzlich aufgeführten Wettspielbestimmungen für EDS-Runden.


2. Spielform
Als Spielform wird Zählspiel nach Stableford gem. Regel 32-1b bestimmt.


3. Spieltage
Als Spieltage für extra Day Scores werden alle Tage zwischen dem 01.04. und dem 30.10. eines Jahres festgelegt. Die EDS-Spielgruppen/Flights haben sich dem normalen Spielbetrieb anzupassen, ein Durchspielrecht besteht nicht.

4. Spielberechtigung
Spielberechtigt sind Clubmitglieder des „Golf Sport Gahlenz e.V." der DGV Vorgabenklassen 2 bis 6 (Hcp -4,5 bis CV 54).
Spieler mit einer DGV-Stammvorgabe in den DGV-Vorgabeklassen 1 können keine Extra Day Scores erspielen.
Die erstmalige Erspielung einer DGV Stammvorgabe der DGV Vorgabenklasse 5 kann jedoch nur in einem vorgabewirksamen Wettspiel erfolgen.


5. Anmeldung
Ein Extra-Day-Score ist nur dann vorgabenwirksam, wenn der Spieler diesen vor Beginn der Runde persönlich im Sekretariat anmeldet.
Bei Anmeldung müssen folgende Einzelheiten angegeben und in einem Meldeblatt erfasst werden:
• Datum der Runde
• Name des Spielers
• Name und Vorgabe des Zählers
• Anzahl der zu spielenden Löcher
• Farbe der Zählspielabschläge, von denen gespielt wird.


6. Zähler
Zähler eines Spielers oder einer Spielerin, die einen Extra-Day-Score einreichen, darf nur eine Person mit der DGV Stammvorgabe 36,0 oder besser sein.

7. Abgabe der Zählkarte
Die Zählkarte ist unverzüglich am gleichen Tag nach Beendigung der EDS-Runde im Sekretariat abzugeben, nachdem der Zähler sie unterschrieben und der Spieler gegengezeichnet hat. Versäumt es der Spieler, die Zählkarte seiner
EDS-Runde so bald wie möglich einzureichen, so gilt dies als "no return".

Jana Löser
Spielführer
GOLF SPORT GAHLENZ e.V.
April 2013

 

Allgemeine Spielordnung des Golf Sport Gahlenz e.V.

1. Spielberechtigung

Spielberechtigt auf dem Platz sind Mitglieder des Golf Sport Gahlenz e.V. mit nicht eingeschränktem Spielrecht und erteilter Platzerlaubnis, sofern sie im Besitz eines gültigen Cluabausweises sind. Clubmitglieder haben den jeweils
gültigen Bag-Anhänger deutlich sichtbar anzubringen.

Mitglieder anerkannter Golfclubs im DGV und Mitglieder ausländischer Golfclubs mit gültigem Clubausweis und einem eingetragenen Handicap bzw. Clubvorgabe -54 sind willkommen. Die Spielgebühr (Greenfee) ist vor der Runde im
Sekretariat zu entrichten. Ist das Sekretariat nicht besetzt, so kann das Greenfee über den Greenfee-Kasten am
Clubhaus entrichtet werden. Die Greenfee-Anhänger sind deutlich sichtbar am Golfbag anzubringen.

2. Driving-Range und Kurzplatz

Die Driving-Range und der Kurzplatz können von Mitgliedern kostenlos auch ohne Platzerlaubnis genutzt werden.
Ebenfalls kostenlos ist die Nutzung durch Greenfee-Spieler.

Andere Gäste dürfen die Driving-Range und den Kurzplatz nur nach Entrichtung eines Rangefee nutzen.

Rangebälle können mittels 1- oder 2-Euro-Münzen aus dem Automaten entnommen werden.
Range-Bälle dürfen nur auf der Driving-Range gespielt werden. Auf dem Kurzplatz sind eigene Bälle einzusetzen.
Der Einsatz von Range-Bällen auf der Runde sowie das Einsammeln von Rage-Bällen auf der Driving-Range führt zu einer Platzsperre von mindestens 4 Wochen.

Auf der Übungsfläche, links vom Weg zur Driving Range, ist lediglich das Üben von Annäherungsschlägen zulässig.


3. Etikette und Bekleidung

Es wird erwartet, dass jeder Spieler die allgemeine Etikette des Golfspiels einhält. Entsprechende Hinweise sind zu beachten. Es soll stets Rücksicht auf andere Spieler auf dem Platz genommen werden.

Jeder Spieler sollte sich zu jedem Zeitpunkt vergewissern, dass er andere Spieler beim Schlag oder Schwung nicht gefährdet.

Spieler sollten den Ball erst spielen, wenn die Spieler vor ihnen deutlich außer Reichweite sind. 

Schlägt ein Spieler den Ball in eine Richtung, in der er jemanden treffen könnte, muss er laut „Fore" rufen.
Spieler müssen sicherstellen, dass mitgenommene Mobiltelefone andere Spieler nicht ablenken oder stören.
Ein Spieler, der als Zähler eingesetzt ist, sollte erst nach Verlassen des Grüns das Ergebnis des letzten Lochs mit dem Spieler abgleichen und notieren.

Es wird von Mitgliedern und Gästen erwartet, angemessene Golfbekleidung zu tragen. Das Tragen von Blue Jeans, kragenlosen oder ärmellosen T-Shirts und Tops ist auf dem Platz nicht erwünscht. Das Tragen von Golfschuhen ist
Pflicht.


4. Spieltempo und Vorrecht auf dem Platz

Das schnellere Spiel auf dem Platz hat Vorrang. Spieler sollten ein zügiges Spieltempo einhalten. Es liegt in der Verantwortung einer Spielgruppe, Anschluss an die Gruppe vor sich zu halten. Fällt sie eine Bahn hinter der Gruppe
vor sich zurück, hat sie der ihr direkt folgenden Gruppe das Durchspiel anzubieten, gleich wie viele Spieler in dieser
spielen.

Ein Verzicht der folgenden Gruppe auf das angebotene Durchspiel ist nicht gestattet.

Spieler, die einen Ball suchen, sollen nachfolgenden Spielern unverzüglich, d.h. nicht erst nach 5 Minuten, ein Zeichen zum Durchspielen geben, wenn der gesuchte Ball offensichtlich nicht gleich zu finden ist. Das Spiel ist fortzusetzen,
wenn die durchspielende Spielergruppe außer Reichweite ist. Spieler einer vollen Runde haben grundsätzlich Vorrecht
vor Spielern einer kürzeren Runde. Der Begriff Spielergruppe schließt einen Einzelspieler ein.

Alle Turniere haben grundsätzlich Vorrecht auf dem Platz. Der früheste Abschlag für Nicht-Turnierspieler ist eine 1 Stunde nach dem letzten Turnier-Flight.

Lochspielpaarungen im Matchplay haben Vorrang auf dem Platz.


5. Rundenbeginn

Eine Runde beginnt grundsätzlich am Abschlag 1.
Bei Beginn vom Abschlag 9 ist sicherzustellen, dass sich keine Spieler auf Bahn 8 befinden.
Der Beginn des Spiels von anderen Bahnen sowie das Verlassen der Bahnreihenfolge zum Zwecke des Weiterspiels ist während der Runde grundsätzlich untersagt.


6. Schonung des Platzes

Jeder Spieler sollte gewährleisten, dass herausgeschlagene Divots sofort zurückgelegt und festgetreten werden. Pitchmarks auf dem Grün sind sofort zu beseitigen. Das Mitführen einer Pitchgabel auf dem Grün ist für jeden
Spieler selbstverständlich.

Probeschwünge auf den Abschlägen mit Bodenkontakt sind zu vermeiden.

Golfcarts fahren nur auf trockenem Gelände. Zur Vermeidung von Unfällen sind Schräglagen zu meiden. Grüns sind weiträumig zu umfahren.

Golfcarts sollen an den Fairway-Rändern und nicht kreuz und quer durch die Spielbahnen fahren.

Vor Verlassen eines Bunkers sollten Spieler alle von ihnen verursachten Unebenheiten und Fußspuren sorgfältig einebnen. Die Harken sind in den Bunker zurück zu legen.


7. Platzmarshal

Zur Durchführung von Greenfee Kontrollen, Kontrolle des Spieltempos der Spielgruppen und Einhaltung der Etikette sowie der Allgemeinen Spielordnung wird ein Marshal eingesetzt. Den Anweisungen des Marshal ist Folge zu leisten.
Der Marshal sind ausdrücklich berechtigt, bei groben Verstößen gegen die Allgemeine Spielordnung Platzverweise
auszusprechen.


Der Spielausschuss
GOLF SPORT GAHLENZ e.V.
April 2013